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Mehrflächen-Radialgleitlager erfordern einen höheren Fertigungaufwand als Zylinderlager und haben auch eine geringere Tragfähigkeit, insbesondere wenn die Belastung in Richtung einer Schmiertasche zeigt.

Da diese Gleitlager bereits in konzentrischer Wellenlage Schmierfilmdrücke erzeugen und so die Welle "einspannen", werden mit ihnen höhere Führungsgenauigkeiten erreicht. (Einsatz in Werkzeugmaschinen)
Radial-Zylinderlager neigen bei niedrigen relativen Belastungen (geringe absolute Belastung oder hohe Drehzahlen) zu Instabilität der Wellenverlagerung im Schmierspalt und damit zu Eigenschwingungen.

Mehrflächen-Gleitlager können Eigenschwingungen dämpfen.
Mehrflächen-Radialgleitlager im stationären Betrieb werden ausgelegt nach DIN 31 657 [8].

Typen

Bild: Mehrflächenlager
Quelle: DIN 31 657 Teil 1 S.14 [8]
Bild: Kippsegmentlager
Quelle: DIN 31 657 Teil 1 S.14 [8]

Ausführungen

Bild: Zitronenspiel-Gleitlager der Firma Kaufmann+Vettorel AG (Werkfoto)
Quelle: kvag.ch (2003)
Bild: Radial-Kippsegmentlager der Firma Sartorius (Werkfoto)
Quelle: www.sartorius.de (2003)
Bild: Radial-Kippsegmentlager der Firma Kaufmann+Vettorel AG (Werkfoto)
Qulle: kvag.ch (2003)
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