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Am Anfang der Produktentwicklung steht die Produktidee, die im Kopf des Konstrukteurs konkrete Formen annimmt. Bereits bei der Entwicklung eines ersten Produktkonzeptes kann die 3D-Simulation den Konstrukteur unterstützen. Mit Hilfe einfacher Modellierungswerkzeuge kann ein 3D-Modell als erster Prototyp aufgebaut werden. Durch die Definition von Kinematiken können bewegliche Teile und die Produktfunktionen dargestellt werden. In diesem Entwicklungsstadium werden die wichtigsten Produkteigenschaften festgelegt: Bei einer Werkzeugmaschine sind dies z.B. der Arbeitsraum, die Anordnung der Achsen, Verfahrwege, Materialfluss und Werkzeugkonzept. Ein hoher Detaillierungsgrad der Simulationsmodellen ist hierfür nicht notwendig. So steht schon früh im Entwicklungsprozess und mit einem geringen Modellierungsaufwand ein 3D-Modell zur Funktionsprüfung und als Diskussionsgrundlage zur Verfügung. Fragen zum Produktkonzept lassen sich leicht diskutieren und entscheiden. [APRA02]

Das Ändern der Geometrie und der kinematischen Beziehungen ermöglicht die Modellierung von Produktvarianten. Der Dialog mit dem späteren Kunden und Anwender ist durch die animierbare 3D-Darstellung ebenfalls sehr einfach. So können besondere Eigenschaften oder Funktionen des Produktes einfacher herausgestellt werden, als mit Hilfe von Zeichnungen oder Skizzen. [APRA02]

Bild 1: Konzeptphase



Bild: Modell einer Hexapodmaschine in der Konzeptphase
Quelle: home.arcor.de/a.wunsch/papers/vdi98.htm
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