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Knote können im allgemeinen mehrere Vorgänger haben. Durch diese Erweiterung lässt sich  Wiederverwendbarkeit erreichen. Soll zum Beispiel ein Auto dargestellt werden, so muss ein Rad nur einmal konstruiert werden, kann dann aber viermal mit einer geeigneten Transformation als Subgraph eingesetzt werden. Dieses Konzept führt zu einer überschaubaren und kompakteren Szenenrepräsentation. Daraus ergibt sich aber auch ein gravierender Nachteil: es ist nicht mehr möglich, mit der Angabe eines Knotens ein bestimmtes Objekt zu spezifizieren. Um hier Abhilfe zu schaffen, wurde das Konzept der Pfade eingeführt. Pfade zeigen immer von einem Ausgangsknoten nach unten durch den Baum weisend auf einen bestimmten Knoten. So kann zum Beispiel eine Pick Aktion einen Pfad vom Rootknoten bis zu dem ausgewählten Objekt liefern. [TUIN02]

Bei der Beispiel in Bild der "Wheel" Knoten wird mehrfach instanziiert, zumal er ein Nachfolgerknoten von "FrontWheel" und "RearWheel" ist. Der Pfad (die dicke Linie) zeigt eindeutig vom Root Knoten auf das Objekt, welches das Hinterrad definiert. Innerhalb des Parallelogramms liegt der Subgraph, der von dem Pfad definiert wird. [TUIN02]

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