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Das Open Inventor Toolkit besteht aus drei Hauptbereichen (Bild):

Bild: Aufbau von Open Inventor
Quelle: www.cg.tuwien.ac.at/studentwork/VRSem96/Inventor/

Die Szenendatenbank ist eine dynamische Repräsentation der darzustellenden Szene als Graph. Dieser Graph ist im Normalfall gerichtet und azyklisch. Objekte werden darin als Knoten (nodes) gespeichert. Von diesen Knoten gibt es verschiedene Klassen für geometrische Objekte, für die Eigenschaften dieser Objekte und für Transformationen. Eine weitere Knotenart kann eine Aktion sein. Solche Aktionen dienen zu verschiedenen Zwecken: zum Rendering, zum Auswählen von Objekten, zur Berechnung von Bounding Boxes, zur Verarbeitung von events und zur Dateiausgabe. Des weiteren existieren Objekte zur vereinfachten Erzeugung von Animationen. [TUIN02]

Node Kits stellen sinnvoll zusammengefaltet Mengen von Knoten dar, die den Aufbau von komplexen und doch konsistenten Szenen ermöglichen. Sinnvolle Arten von Knoten werden zu Subgraphen kombiniert. Fügt man also ein Node Kit ein, so werden zum Beispiel automatisch ein Knoten für ein geometrisches Objekt, ein Materialknoten und eine Transformation gleichzeitig eingefügt. [TUIN02]

Auf Hardwareplattformen der Firma Silicon Graphics basiert Open Inventor auf Hilfsbibliotheken zur Fenstersteuerung unter X Windows oder Open GL. So existiert in einem Graphen immer ein Objekt "Renderarea", also ein Fenster, in dem die Szene dargestellt wird. Dieses Objekt kümmert sich um ein automatisches Redraw, um eine Event- transformation aus dem Windowsystem in das Toolkitsystem und um andere nützliche Dinge. [TUIN02]

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