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Raytracing ist ein Strahlenverfolgungsverfahren, das man aber korrekt als Strahlenrückverfolgungsverfahren bezeichnen müsste. Bei der Berechnung wird der Strahl rückwärts berechnet, d.h. vom Auge zu den Objekten und Lichtquellen. Dort kommt es zu Wechselwirkungen mit den Objekten, infolgedessen der Strahl reflektiert, gebrochen, absorbiert oder transmittiert werden kann wie Bild 1 zu sehen ist. Reflexionen und Schatten können dargestellt werden. Die so entstandenen Strahlen werden weiterverfolgt, bis sie auf weitere Objekte oder Lichtquellen treffen oder aus der Szene herauslaufen. Das Verfahren ist extrem rechenaufwändig, liefert dafür aber sehr realistische Bilder. Probleme gibt es nur bei Schatten, die zu hart dargestellt werden. Dies liegt an der diffusen Reflexion, bei der eigentlich unendlich viele Strahlen entstehen, die aber nicht alle verfolgt werden können. Der diffuse Reflexionsanteil ist aber für weiche Farbverläufe, also auch für Schatten, zuständig. [FHRS02]



Bild 2: Raytracing
Quelle: www.rz.rwth-aachen.de/vr/news/previous/previousevents.php
von Dr. Torsten Kühlen Techniken und wissenschaftliche Anwendungen
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