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Zur Ermittlung des Wärmestroms, der durch das Schmieröl abgeführt wird, ist es erforderlich den Schmierstoffdurchsatz Q zu ermitteln.

Der Schmierstrom Q lässt sich in guter Näherung aufteilen in die zwei Teilströme Q1 und Q2.
Q1 - Schmierstoffdurchsatz infolge Eigendruckentwicklung
Q2 - Schmierstoffdurchsatz infolge Zuführdrucks
(Siehe dazu Erläuterungen Abschnitt Maßnahmen zur Verbesserung der Wärmebilanz)

Der Schmierstoffdurchsatz Q1 infolge Eigendruckwicklung wird berechnet durch

Q1 = D3 · ψeff · ωeff · q1

Der bezogene Schmierstoffdurchsatz q1 kann wieder aus einem Diagramm, einer Tabelle oder einer Approximationsformel ermittelt werden.

Bild: "Bezogener Schmierstoffdurchsatz infolge Eigendruckentwicklung q1 in Abhängigkeit von der relativen Exzentrizität ε und der relativen Lagerbreite B/D für Ω=360°" nach DIN 31 625 Teil2, S.8 [3]

Der Schmeirstoffdurchsatz Q2 infolge des Zuführdrucks pE wird berechnet durch

                                         Q2 = D3 · ψeff3 · pE · q2 / ηeff

Der bezogene Schmiestroffdurchsatz hängt ab von der Exzentriztät ε, der relativen Lagerbreite B/D und der Geometrie der Schmierstoff-Zuführungselemente.

DIN 31 652 Teil 2 S.9-11 [3] gibt Approximationsformeln für die Berechnung von q2 für folgende Schmierstoff-Zuführungselemente an:

Bild: Schmierlöcher
Bild: Schmiernuten
Bild: Schmiertaschen nach DIN 31 652 Teil 2, S.9-11 [3]
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