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Durch Mischreibung zwischen den Zahnflanken kann es zu einem geringen aber kontinuierlichen Materialabtrag (Verschleiß) auf den Zahnflanken kommen. Dadurch kommt es zu einer Vergrößerung des Zahnspiels, was bei Lastrichtungswechsel zum Klappern der Getriebes führen kann. Außerdem verändert sich die Zahngeometrie, so dass das Verzahnungsgesetz nicht mehr eingehalten wird und es entstehen erhöhte Lagergeräusche. Falls keine Ölumwälzung mit Filterung erfolgt, sammelt sich der Abrieb im Getriebeöl und führt zu einer Akkumulation des Verschleißes oder löst Verscheiß anderer Zahnpaarungen im Getriebe aus. Schließlich kann der Verschleiß zum vollständigen Abtrag der Zähne führen und damit zum Versagen des Getriebes.

Die Ursachen des Verschleißes sind die gleichen wie beim Fressen in abgeschwächter Form.

Bild: Schleifverschleiss an einem einsatzgehärteten Zahnrad
Quelle: DIN 3979
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