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Stand- Alone- Datenbanken

Diese werden nur von einem Nutzer bzw. einem Programm auf dem eigenen Rechner benutzt (seltenere Anwendung)

Netzwerkdatenbanken:

Clients - alle Anwender, die im Netz auf die Daten zugreifen

File-Server-Datenbanken

Datenbankdateien am Netzwerk frei zugänglich, Auswertung, also das Ausführen einer Abfrage, das Lesen eines Datenfeldes etc., erfolgt am lokalen Rechner durch den dort installierten Datenbanktreiber (z.B. Jet-Engine). Vermeidung von Zugriffskonflikten durch Locking-Datei.

Bild: File-Server-Datenbank

Legende:

DAO- Bibliothek: Sammlung von Objekten, Methoden und Eigenschaften zum Zugriff auf die Jet- Datenbank- Engine
RDO: Remote Data Object (Alternative zur DAO- Bibliothek)
ODBC: Open Database Connectivity (Mechanismus zum Zugriff auf beliebige Datenbanken)

Beispiele:
Access, Paradox, FoxPro, dBase
ISAM- Datenbanken. (ISAM - Index Sequential Access Method)

Client/Server-Datenbanken

Jeder Datenzugriff erfolgt über einen Datenbank-Server.
Auf Rechner 1 läuft lediglich der SQL-Server (besonders für große Datenbanksysteme).

Bild: Client/Server-Datenbank

Beispiele:
Microsoft® SQL- Server, Oracle, Informix, Sybase

Vorteile eines Client/Server-Systems

Server ist skalierbar, z.B.:

  • Mainboard mit vier Pentium Pro CPUs
  • großer Cache
  • ausreichend Hauptspeicher (z.B. 512 MByte)
  • SCSI-RAID-System (mehrere Festplatten, die überlappend angesprochen werden, um so einen größeren Durchsatz zu erzielen)
  • Belastung des Netzwerks hält sich in Grenzen

Über das Netz werden nur SQL-Kommandos (wenige Bytes) und tatsächlich benötigte Daten übertragen.

Gleichzeitig kann der Server die ihm zugeteilte Hardware optimal ausnutzen und die Datensätze für einen weiteren Zugriff (vielleicht von einem anderen Client) im Speicher halten.

Die Hardware-Anforderungen an den Client sind gering

Nachteile eines Client/Server-Systems

Kosten: SQL-Server sind teurer, erfordern bessere Hardware
Geschwindigkeitsvorteil ergibt sich erst bei größeren Netzen,
optimales Preis-/Leistungs-Verhältnis von File-Server-System bzw. Client/Server-System schwierig zu ermitteln (zu viele Faktoren)
Umstieg von einem File-Server- auf ein Client/Server-System ist mit erheblichen Aufwand verbunden, (unterschiedliche Zugriffsmodelle, unterschiedliche SQL-Dialekte)

Three-Tier-Datenbanksysteme

Diese Ebene kümmert sich um die oben angedeuteten Plausibilitätsregeln. Sie kann auch andere Aufgaben übernehmen (Protokollierung von Zugriffen, ein Warnsystem für ungewöhnliche Transaktionen (z.B. bei Banken), zusätzliche Sicherheitsfunktionen etc.)
Verbindung zu mehreren Datenbank-Servern

Bild: Three-Tier-Datenbanksysteme
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