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Pneumatisches Touch Feedback ist eine sichere Methode, denn hier wird ein Handschuh verwand, der mit kleinen Airbags (Lufttaschen) versehen ist, die sich bei Bedarf schnell aufblähen und zusammenziehen könne. Ungefähr 20 dieser Taschen sind auf der Handfläche verteilt, die über ein Control Interface gesteuert werden. Von hier führen zu jeder Tasche zwei kleine Röhrchen, eine davon für das Aufblasen, die andere für das Absaugen der Taschen.

Einen anderen Weg bieten Mikropin Arrays, die auf einem Handschuh unter den Tastsensoren der Hand sitzen. Sie sind matrixartig angeordnet und lassen sich elektrisch ansprechen. Wenn durch diese ein kleiner Strom geschickt wird, werden winzige Stachel angeregt und richten sich auf. Fließt kein Strom mehr, nehmen sie ihre Ausgangsposition wieder ein. Bisher waren diese Matritzen aufgrund der verwendeten Materialien enorm schwer. Durch den Einsatz von Leichten Legierungen sind diese Systeme nun marktreif.

Um nicht nur den Tastsinn zu stimulieren, sondern auch Temperatur Feedback einzubinden, wird momentan an Enhanced Tactile Feedback gearbeitet. Damit lässt sich neben räumlichen Eigenschaften auch die Temperatur von virtuellen Objekten ermitteln. Das steigert den Immersionsgrad noch um einiges. [BEAU02]

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