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Spannsätze sind einbaufertige Einheiten mit mittelbarem Reibschluss, die sich zur Übertragung wechselnder und stoßartiger Drehmomente eignen. Sie lassen sich auf glatten Wellen und Nabenbohrungen in beliebiger Längs- und Winkelstellung einfach mon- und auch wieder demontieren.

Als nachteilig ist die Notwendigkeit eines relativ großen Einbauraumes zu sehen. Die Verbindungen sind zwar spielfrei, jedoch nicht selbstzentrierend.
Spannsätze bestehen aus Außen- und Innenring, wobei beide geschlitzt sind und kegelige Innenflächen aufweisen. Mittels Spannschrauben werden der Außenring gegen die Nabe und der Innenring gegen die Welle gedrückt.

Des Weiteren besteht die Möglichkeit, mehrere Spannsätze in eine Verbindung einzubauen, wobei sich die Übertragungswerte addieren. Spannsätze können außerdem große Passungsspiele (k11 bis h11 bzw. N11 bis H11) ohne nennenswerte Übertragungsverhältnisse überbrücken.

Anwendung:

  • Eignung für besonders schwere Konstruktionen
  • Übertragung großer statischer und/ oder dynamischer Kräfte
  • Bezug schon als fertige Konstruktionselemente - Nachrechnung erfolgt durch Hersteller (übertragbare Drehmomente in Abhängigkeit von der Schraubenanzahl und -größe, der Werkstoffkombination und dem Anziehmoment einer Schraube)
Bild: Spannsatz System Ringfeder

Literatur: [3]

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