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Die dargestellte methodische Richtlinie zur Konstruktionskritik verfolgt das Prinzip, die Erfüllung der Anforderungen an die zu untersuchende Konstruktion, ausgehend von den wesentlichen Forderungen, schrittweise entsprechend ihrer Rangfolge zu beurteilen. Dabei werden die für die jeweils betrachtete Forderung relevanten Strukturbestandteile und Informationen herangezogen. Die wesentlichen Mängel sind nur zu finden, wenn eine verallgemeinerte Strukturdarstellung aufgestellt und analysiert wird.

Die Richtlinie beschränkt sich auf eine technische Fehleranalyse. Das ist notwendig:

  • für die Ermittlung des Standes der Technik, d. h. für eine kritische Prüfung der auf dem betreffenden Gebiet vorhandenen Lösungen, z. B. für die Erarbeitung des Pflichtenheftes für eigene Entwicklungsvorhaben sowie
  • für die Kontrolle eigener Lösungen, inwieweit diese den technischen Forderungen der Aufgabenstellung, also den betreffenden Parametern im Pflichtenheft genügen, bzw. deren Einordnung in den nationalen oder internationalen Stand der Technik

Die Ergebnisse dieser Fehleranalyse bilden die Grundlage für die verschiedenen Methoden der Bewertung und sind für jede Bewertung die notwendige Voraussetzung. In Abhängigkeit von der Bedeutung der zu beurteilenden Lösung und vom Ziel der Kritik wird der Aufwand für die Konstruktionskritik unterschiedlich hoch ausfallen. Diese methodische Richtlinie kann jedoch immer dazu beitragen, Qualität und Effektivität bei der Beurteilung von Konstruktionsergebnissen zu erhöhen.

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