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Bild: Weitere Scheibenformfedern
Bild: Weitere Scheibenformfedern

Weitere häufig eingesetzte Scheibenfederformen sind: gewölbte Federscheiben, Wellfederscheiben mit der Kurzbezeichnung Wellfeder und Membranfedern. Gewölbte Federscheiben werden für den Spielausgleich eingesetzt. Berechnungsansätze nutzen die Grundbeziehungen für recheckförmige Biegefedern und berücksichtigen die Scheibenform über die Federrate.

Auch Wellfedern werden hauptsächlich zum Spielausgleich genutzt. Sie sind mehrfach sinusförmig gewählt. Zur Vereinfachung der Berechnung werden sie abschnittsweise als gestreckte Träger aufgefasst, wobei ein Abschnitt jeweils der Länge einer Sinuslinie entspricht. Die Kennwerte der Wellfeder ergeben sich dann aus der Überlagerung der Kennwerte der einzelnen Abschnitte.
Membrafedern werden häufig in der Messtechnik und in Ventilen eingesetzt. Die Membranform kann eben gewölbt oder mehr anderförmig gestaltet sein und je nach Anwendungsfall als geschlossenene oder durchbrochene Scheibe ausgeführt sein.

Für Einsatzfälle, in denen die Membran zugleich Dichtfunktion zwischen abzutrennenden benachbarten Räumen übernehmen soll, müssen stets geschlossene Membranen verwendet werden. Durchbrochene Membranen werden zumeist dann verwendet, wenn weichere Federn und größere Betätigungswege verlangt werden.

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