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Über den Antrieb oder den Abtrieb eines Kettenradgetriebes können von außen Schwingungen (äußere Erregerfrequenzen) auf die Kettenstränge eingeleitet werden. Neben Polygoneffekt, Exzentrizität der Kettenräder, Teilungsfehler und Elastizität der Kette (innere Erregerfrequenzen) führen diese Schwingungen insbesondere bei Resonanz zu Überbeanspruchungen und verursachen einen erhöhten Verschleiß der Gelenke. Es ist also bei einem Kettengetriebe darauf zu achten, dass die Erregerfrequenz und die Eigenfrequenz der Kettenstränge nicht zusammenfallen.

Insgesamt können Querschwingungen, Längsschwingungen und Drehschwingungen auftreten. Querschwingungen können sowohl im Last- als auch im Leerturm auftreten und die Eigenfrequenz hieraus ist meistens um mehr als 20fach kleiner als die Eigenfrequenz der Längsschwingungen. ängsschwingungen werden nur in schnell laufenden Trieben und sonst selten berücksichtigt. Der Drehbewegung von An- und Abtriebswelle können periodische Drehschwingungen überlagert sein. Nach bisherigen Erfahrungen [2] ist hier besonders die Erregung durch die Teilungsfehler der Kette von Bedeutung.

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