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Infolge der vieleckförmigen Auflage einer Kette auf dem Kettenrad schwankt der wirksame Durchmesser am Rad zwischen d und d · cos(τ/2) und damit ändert sich auch - bei konstanter Winkel-geschwindigkeit - die Kettengeschwindigkeit. Diese Ungleich-förmigkeit führt zu unruhigem Lauf und Schwingungen und wird auch als Polygoneffekt bezeichnet.

Bei konstanter Antriebsdrehzahl schwankt also die Abtriebsdrehzahl ebenso wie die Übersetzung. Die Kettengeschwindigkeit ändert sich dabei periodisch, wobei mit kleiner werdender Zähnezahl des Kettenrades die Höhe des prozentualen Geschwindigkeitsunterschiedes zunimmt. Bild 2 zeigt, dass die Ungleichförmigkeit ab z = 16 Zähne bereits kleiner als 2% ist und dagegen bei z < 16 stark zunimmt. Für den praktischen Gebrauch wird aber mit einer mittleren Übersetzung gerechnet.

Bild 1: Auswirkung des Polygoneffekts auf die Kettenbewegung bei konst.

Drehzahl des Kettenrades für ein symbolisches Kettenrad mit 6 Zähnen

Bild 2: Ungleichförmigkeit der Kettengeschwindigkeit
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