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Wenn man gegen die Strömungsrichtung der Druckströmung eine Oberfläche des Schmierspalts mit der Geschwindigkeit uS verschiebt überlagern sich die Druckströmung und die Schleppströmung im Schmierspalt und es entsteht eine Reibungspumpe, die gegen den Druck p1 Schmiermittel fördert.

Animation 1: Reibungspumpe

Animation 2: Reibungspumpe

                                

Animation 3: Reibungspumpe

Diese Anordnung enthält bereits die wesentlichen Merkmale des Prinzips des hydrodynamischen Druckaufbaus in einem Gleitlager. Die Reibungspumpe hat zwar nur einen geringen Wirkungsgrad. Da aber zum Trennen von Welle und Lagerschale nur sehr geringe Ölmengen mit hohem Druck benötigt werden, ist die erforderliche Pumpleistung und damit auch die Verlustleistung gering. Außerdem ist die Anordnung dieser Pumpe im zylindrischen Radialgleitlager von Natur aus bereits vorhanden und beim Axiallager ist das Prinzip durch geringe Formänderung der Laufflächen realisierbar.

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