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Das Radial-Kegelrollenlager gehört zu den Schräglagern, die durch ihren Druckwinkel α neben Radialkräften Fr auch große Axialkräfte Fa aufnehmen können. Allerdings ist ein einreihiges Kegelrollenlagen nicht geeignet reine Radialkräfte aufzunehmem. Es wird eine axiale Anstellung mit einem weiteren Lager benötigt.

Aus kinematischen Gründen schneiden sich die verlängerten Mantelinien der Rollkörper mit der verlängerten Lagerachse. Dadurch wird ein Gleiten zwischen den Laufflächen der Lagerringe und den Mantelflächen der Rollen vermieden.

Bild: Kegelrollenlager
Quelle: Roloff/Matek, S.457 [1]

Der größere Bord am Innenring nimmt die axiale Kraftkomponente auf, die sich aus der Kegelform der Rollen ergibt. Wegen dieser axialen Kraftkomonente, tritt eine Gleitbewegung zwischen der großen Stirnfläche der Rollen und dem großen Bord statt. Durch spezielle Formgebung der Rollenstirnfläche und der Bordfläche wird eine hydrodynanische Schmierfilm zwischen diesen beiden Flächen angestrebt.

Analog den einreihigen Schrägkugellagern werden auch die Kegelrollenlager als Lagerpaare in O- bzw. X-Anordnung eingesetzt.

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