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Vierpunktlager haben am Innenring und am Außenring je zwei kreisbogenförmige Laufbahnen, deren Krümmungsmittelpunkte mit einem Schrägungswinkel  gegeneinander versetzt sind, so dass es vier mögliche Berührungspunkte gibt. Einer der beiden Laufringe, meistens der Innenring, ist geteilt, damit die Kugeln eingefüllt werden können.

Bild: Vierpunktlager mit geteiltem Innenring
Quelle: Wälzlagerpraxis, S. 9 [4]

Die Lager sind für überwiegend axiale Belastung in wechelnder Richtung geeignet. Dabei berühren die Kugeln den Innenring und den Außenring nur in je einem Punkt.

Das Vierpunktlager stellt eine platzsparende Alternative zum zweireihigen Schrägkugellager dar.

Vierpunktlager sollten aber für überwiegend radiale Belastung nicht eingesetzt werden, weil dann durch die Vierpunkt-Berührung hohe Reibung und hoher Verschleiß eintritt.

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