Maschinenelemente > Schweißen > Schweißverbindungen > Grundlagen des Schweißens  

Grundprinzip:

Schweißen ist das Vereinigen von artgleichen Werkstoffen in der Schweißzone unter Anwendung von Wärme und/oder Kraft mit oder ohne Schweißzusatz. Es kann durch Schweißhilfsstoffe, z.B. Schutzgase, Schweißpulver oder Pasten, ermöglicht oder erleichtert werden. Die Schweißhilfsstoffe werden in Form von Stäben oder Drähten artgleichen Werkstoffs zugeführt und in der Schweißzone abgeschmolzen. Die zum Schweißen notwendige Energie wird von außen zugeführt (DIN 1910 Teil 1).

Vorteile:

  • Ersparnis von Modell- oder Werkzeugkosten
  • geringer Werkstoffaufwand gegenüber Guss- und Schmiedeteilen (Masseerparnis bis 50 %)
  • bei richtiger Gestaltung ohne Einbußen an Festigkeit/ Steifigkeit kann ein Bauteil leichter werden
  • wegen der einfachen Formgebung einer Schweißverbindung ist sie teilweise einer Nietverbindung überlegen
  • gegenüber Gusskonstruktionen weniger stoßanfällig, kleinere Wanddicken möglich
  • bei kleinen Stückzahlen geringere Fertigungskosten, Fertigungszeiten

Nachteile:

  • es lassen sich nur artgleiche Werkstoffe verbinden
  • infolge örtlicher Erwärmung entstehen Gefügeumwandlungen, Deformierungen, Verspannungen
  • genügende Festigkeitsprüfung nur mit technischen Hilfsmitteln möglich
  • zerstörungsfreies Lösen der Schweißverbindung nicht möglich
Impressum- Kontakt- Sitemap- Datenschutz- AGB- Nutzungsbedingungen- © 2018 TEDATA GmbH INGGO V 3.4.0