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Das Verhältnis oder Drehzahlen beider Scheiben wird als Übersetzung bezeichnet. Unter Vernachlässigung des Schlupfes kann die Übersetzung auch dem Durchmesserverhältnis der Scheiben berechnet werden.

Bei Zahnriemen gilt auch:

Bei Übersetzungen ins Langsame ist i > 1 und bei Übersetzungen ins Schnelle i < 1.

Die Riemengeschwindigkeit wird berechnet nach:

In Bild ist die spezifische Nennleistung in Abhängigkeit von der Riemengeschwindigkeit dargestellt. Die Leistung steigt bei zunehmender Geschwindigkeit bis auf ein Maximum an und fällt dann bis auf Null ab, da die Fliehkraftspannung αf mit dem Quadrat der Geschwindigkeit zunimmt und damit die zulässige Spannung im Lasttrum bis auf Null vermindert. Der Riemen kann dann keine Nutzleistung mehr übertragen.

Bild: Spezifische Nennleistung in Abhängigkeit

Die optimale Geschwindigkeit, bei der die größte Nutzleistung übertragen werden kann, ergibt sich nach:

Bei gegebenen Drehzahlen bzw. unter Berücksichtigung der maximal zulässigen Biegefrequenz kann die Geschwindigkeit nur durch vergrößern des Riemenscheibendurchmessers gesteigert werden.

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