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Konstruktionsprinzipien der Selbstunterstützung:

  • Selbstverstärkung
  • Selbstausgleich
  • Selbstschutz

Nach dem Prinzipen der Selbstunterstützung kann durch eine geschickte Auswahl der Systemelemente und ihrer Anordnung im System eine sich gegenseitig unterstützende, Wirkung erzielt werden, die hilft, die Funktion besser zu erfüllen [Pahl 86].

Die Konstruktionsprinzipien der Selbstunterstützung gliedern sich in die Prinzipien der Selbstverstärkung, des Selbstausgleichs und des Selbstschutzes.

Animation: Selbstunterstützung

Gemeinsam ist allen Konstruktionsprinzipien der Selbstunterstützung dass der Selbsthilfeeffekt in einer Normalsituation gleichsinnig entlastend bzw. unterstützend wirkt, bei Überlast jedoch schützend wirkt. Es ist stets eine Ursprungswirkung erforderlich, welche den Vorgang einleitet, und eine Anfangssituation erzeugt. Die Ursprungswirkung entspricht der herkömmlichen Lösung. Aus einer funktionsbedingten Haupt- oder Nebengröße wird eine Hilfswirkung gewonnen, die in einer Normalsituation gleichsinnig mitwirkend (Selbstverstärkung), ausgleichend unterstützend (Selbstausgleich) oder bei Überlast schützend (Selbstschutz) wirken kann.

Erreicht wird das Prinzip der Selbstunterstützung durch eine geschickte Auswahl und Anordnung der einzelnen Systemelemente innerhalb eines technischen Gebildes.

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