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Die Methodische Überführung eines Konstruktionsprozesses in einen rechnerinternen Ablauf mit gleichzeitiger Darstellungsmöglichkeit des wirklichen Verhaltens der zu entwickelnden Objekte wird Virtualisierung genannt [SpKr-97].

Abramovici versteht in [Abra-03] unter Virtualisierung die Abbildung der Realität in Modellen, die dem wirklichen realen Verhalten entsprechen.

Der Begriff Virtualität bedeutet in seiner Ableitung aus dem Französischen "Wirkungskraft" oder "Wirkungsvermögen", auch "Wirkungsfähigkeit". Etwas "Virtuelles" ist der Möglichkeit nach vorhanden. Unter einem virtuellen Bild wird in der Optik ein scheinbares Bild verstanden [Wahr-97]. Im wissenschaftlichen Sprachgebrauch versteht man unter "virtuell" eine in der Möglichkeit vorhandene Eigenschaft, die unter gewissen Umständen in die Wirklichkeit zu treten vermag [Schw-96].

Abramovici definiert "Virtuelle Produktentwicklung" als durchgehend rechnerunterstützte Produktentwicklung unter intensiver Anwendung von Simulations- und Verifikationstechniken auf der Basis digitaler, realitätsnaher Modelle. [Abra-03]

In dem Begriff "Virtuelle Produktentwicklung" steckt außerdem der Begriff "virtuelles Produkt", er steht für die rechnerinterne Repräsentation der Summe der Eigenschaften eines Produkts, wie sie zur ganzheitlichen Analyse und Simulation des Produktverhaltens erforderlich sind. Hierzu zählt insbesondere die Abbildung des Produktverhaltens in den einzelnen Phasen des Produktlebenszyklus. Art und Umfang der Informationen eines Produktmodells zur Abbildung der Eigenschaften eines virtuellen Produkts sind Gegenstand der Forschung. [Ovtc-03]

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